
Auf einen Blick
| Botanischer Name | Pimpinella anisum |
|---|---|
| Keimdauer | 3–4 Wochen |
| Standort | Sonnig, warm |
| Inhalt | 100 Samen |
So gelingt die Anzucht
Die Direktsaat von Anis erfolgt im Mai. Die Samen sollten etwa einen Zentimeter tief in die Erde eingepflanzt werden. Die Keimung von Anis dauert in der Regel 3-4 Wochen. Ein sonniger, warmer Standort sowie ein nährstoffreicher, kalkhaltiger Boden sind ideal für das Wachstum von Anis. Heilkräftige Pflanzenteile: Die getrockneten Samen von Anis werden häufig verwendet. Sie können Ende September oder im Oktober geerntet und anschließend getrocknet werden, sobald die Blütendolden ihre Farbe verändern. Heilwirkung: Anis wirkt krampflösend und schleimlösend. Er kann gegen Mundgeruch und Schluckauf eingesetzt werden. Ein Anis-Tee kann auch als Mundspülung dienen und ist bekannt für seinen lakritzartigen Geschmack. Anis findet zudem Verwendung in verschiedenen alkoholischen Getränken wie dem französischen Pastis, dem griechischen Ouzo oder dem türkischen Raki. Teezubereitung: Für einen Anis-Tee einen Teelöffel zerstoßene Samen mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Alternativ können die Samen geröstet und gekaut werden. Hinweis: Die Anwendung von pflanzlichen Arzneimitteln sollte stets in Absprache mit einem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker erfolgen.
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